Zur Geschichte der Fischerei an der Müritz
Wenn wir an die Müritzfischer denken...
... haben wir Männer mit von Wind und Wetter gegerbter Haut vor Augen – wortkarg, mit freundlichem, prüfendem Blick und mit der Weisheit der Naturverbundenheit.
Mit starken Händen, die zupacken und festhalten können. Hände, die den Reichtum der Heimatgewässer schöpfen. Tag für Tag. Der Müritzfischer scheinen ein besonderer Menschenschlag zu sein. Die ersten Siedler ließen sich schon mehr als 10.000 Jahren hier an der Müritz nieder. Sie waren Sammler und Fischer. Die Schätze aus Gewässern und Wäldern bildeten ihre Lebensgrundlage. In Jahrtausenden der Entwicklung wurden aus Nomaden sesshafte Bewohner und das Fischen zu einem ihrer Haupterwerbszweige.
Was ist heute noch geblieben vom überlieferten Bild der Müritzfischer? Es sind noch immer die gleichen naturverbundenen Männer: geradlinig, ehrlich, mit ihrer Heimat verwachsen. Männer, die noch immer täglich die schmackhaften Schätze aus dem glasklaren Wasser der Müritz und den angrenzenden Seen holen.
Aber es hat sich auch vieles gewandelt. Heute spielen in diesem alten Traditionsberuf zunehmend moderne Technologien eine wichtige Rolle. Sie sorgen dafür, dass der Fischfang einfacher und effizienter wird, dass die Produkte länger frisch bleiben oder dass aus dem rohen Fisch wahre kulinarische Leckerbissen entstehen.












